SV Garssen

Ausgangslage
Der SV Garßen zählt in seiner Tennisabteilung rund 120 Mitglieder. „Im Dezember 2014 erkrankte unser Abteilungsleiter und legte sein Amt sofort nieder. Zeitgleich trat seine Vertreterin zurück, weil sie nach dem Umzug der Familie den Verein wechselte. Außerdem war die Funktion der Kassenwartin in der Abteilung seit einiger Zeit nicht mehr besetzt“, sagt Dietrich Schulze. Spontan konnten keine Mitglieder gefunden werden, die diese Aufgaben kommissarisch übernahmen. „Gute frühere Erfahrungen mit der LSB-Engagementberatung für den Gesamtverein haben maßgeblich die Entscheidung beeinflußt, zwei spezielle Workshops nur für die Abteilung durchzuführen“, begründet der SVG-Schulsportbeauftragte.


Vorgehen
Durch die beiden Beratungstage wurden allen Mitgliedern der Ernst der Situation, nämlich die Frage der Auflösung der Abteilung verdeutlicht. In den Workshops wurden Kandidaten für alle drei unbesetzten Ämter gefunden. Außerdem wurden die Ideen aus den Workshops aufgegriffen und einige sofort in Arbeitskreisen vorbereitet und umgesetzt. Beispiele:
• An einem Schnuppertag für neue Mitglieder im Juli nahmen über 70 Interessenten teil;
• Neumitgliedern wurden 10 kostenlose Trainingsstunden (Schläger und Tennisbälle wurden gestellt, der Kostenanteil lag bei nur 30 Euro für alle Stunden) angeboten. 10 Interessierte machten mit.
• Erstmalig wurde vom Verein ein Kindertennis-Camp für 8- bis 12-Jährige organsiert. 10 Kinder waren im August dabei.
• Ein regelmäßiger Info-Brief an alle Mitglieder wurde entwickelt und ist in zwei Ausgaben bereits per E-Mail versendet worden.


Erfolge
Die Maßnahmen des verjüngten Abteilungsvorstandes führten zu mehr Aktivität auf dem Tennisplatz, die Bereitschaft der Sponsorenwuchs und die örtliche Presse berichtete sehr positiv über die Tennisveranstaltungen.


Ausblick
„Die Abteilung war mit der Umsetzung der geschilderten Beispiele zunächst voll beschäftigt“, resümiert Dietrich Schulze. „Es geht nun darum, die am Tennis interessierten neuen Mitglieder in die Abteilungsgemeinschaft zu integrieren. Es gibt noch eine Menge Ideen aus den Workshops, die intern beraten und ggf. umzusetzen sind.“ Ziele für die Zukunft sind eine verstärkte Jugendarbeit und der Ausbau der Angebote im Freizeit- und Ausgleichssport.

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