Ausbildungspaten Sportregion Südniedersachsen

Stadtsportbund Göttingen

Projektbeginn: 01.07.2014

Projektende: 30.06.2016

Kurzbeschreibung

Das Projekt Ausbildungspaten wird eine zentrale außerschulische Anlaufstelle in Göttingen für Jugendliche auf dem Weg in die Ausbildung und in den Beruf sowie für Ausbilder bzw. Ausbildungsbetriebe, Eltern und Lehrer, die die Jugendlichen auf diesem Weg begleiten.
Ziel des Projektes ist es, mit freiwillig engagierten Ausbildungspaten die Situation von benachteiligten Jugendlichen, die eine berufliche Ausbildung beginnen möchten, zu verbessern, die Ausbildungsquote zu erhöhen und die Abbruchquote zu verringern. Die Teilnahme an dem Projekt steht grundsätzlich jedem Jugendlichen offen. Besonders möchten wir aber Jugendliche von Hauptschulen fördern. Hauptaugenmerk bei der Gewinnung der Ausbildungspaten wird dabei auf die Sportvereine gelegt, da wir der Überzeugung sind, dass der Sport mit seinen Werten und Anforderungen eine hervorragende Basis für ein das Vertrauensverhältnis ist, dass zwischen Paten und Jugendlichen aufgebaut werden muss. Zudem sind die Sportvereine ein Abbild unserer Gesellschaft und daher bieten sie sich als „Ausbildungsplatzbörse“ geradezu an.
Das Projekt Ausbildungspaten soll zu einer dauerhaften Einrichtung werden. Es unterliegt einem stetigen Verbesserungs- und Entwicklungsprozess. Die Ergebnisse sind transparent und können in anderen Städten und Gemeinden genutzt werden.

 

Beschreibung der Ausgangslage / Situation vor Projektstart

Jugendliche Hauptschüler mit Migrationshintergrund haben es oft aufgrund ihrer Herkunft und familiären Situation schwer, einen erfolgreichen Schulabschluss zu erlangen und in die Ausbildung zu kommen. Das Projekt Ausbildungspaten soll genau hier ansetzen. Paten und Jugendliche finden sich zu Teams zusammen und arbeiten gemeinsam daran, diese Situation erfolgreich zu meistern. Das besondere Ansatz dieses Projektes ist die Komponente des Sports und des Sportvereins. Wir sind der Ansicht, dass sich viele Werte und Eigenschaften des Sports (Fairplay, Respekt, Teamgeist, Integration, Verantwortung, Gesundheit) auf die Ausbildung und den Berufsalltag übertragen lassen. Die Jugendlichen sollen - auch - lernen, diese Komponenten zu verinnerlichen. Geplant ist ebenfalls, die Jugendlichen zu qualifizieren und sie z.B. zu Sportassistenten oder Übungsleitern zu machen, um so auch schon die o.a. Attribute des Sports vermitteln zu können.ugendliche Hauptschüler mit Migrationshintergrund haben es oft aufgrund ihrer Herkunft und familiären Situation schwer, einen erfolgreichen Schulabschluss zu erlangen und in die Ausbildung zu kommen. Das Projekt Ausbildungspaten soll genau hier ansetzen. Paten und Jugendliche finden sich zu Teams zusammen und arbeiten gemeinsam daran, diese Situation erfolgreich zu meistern. Das besondere Ansatz dieses Projektes ist die Komponente des Sports und des Sportvereins. Wir sind der Ansicht, dass sich viele Werte und Eigenschaften des Sports (Fairplay, Respekt, Teamgeist, Integration, Verantwortung, Gesundheit) auf die Ausbildung und den Berufsalltag übertragen lassen. Die Jugendlichen sollen - auch - lernen, diese Komponenten zu verinnerlichen. Geplant ist ebenfalls, die Jugendlichen zu qualifizieren und sie z.B. zu Sportassistenten oder Übungsleitern zu machen, um so auch schon die o.a. Attribute des Sports vermitteln zu können.

 

Konkrete Zielsetzung

Die Ausbildungspatenschaft soll möglichst früh beginnen. Das 2. Halbjahr des vorletzten Schuljahres ist der ideale Zeitpunkt für den Beginn der Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen und den Ausbildungspaten, die möglichst bei einem Kennenlern-Workshop (von der Projektleitung und der jeweiligen Schule organisiert) beginnt. Die Patenschaft ist als individuelle Begleitung auf die Dauer von ca. 2 Jahren angelegt, kann aber auch bis zum erfolgreichen Abschluss der Ausbildung dauern.

 

Welche Maßnahmen wurden im Verlauf des Projektes umgesetzt?

Homepageerstellung, Flyerproduktion, Roll Ups und Beachflags für Präsentationen. Paten wurden gesucht und gefunden, Gespräche in den relevanten Schulen mit den jeweiligen Schulkoordinatoren geführt und nun stehen die Präsentationen in den Schulen an, so dass die Schüler entsprechenden Zugang bekommen.

 

Was hat sich im Verein / Verband durch das Projekt verändert?

Aufgrund der bisher recht kurzen Wirkdauer gibt es noch keine Veränderungen durch das Projekt.

 

Was können andere Vereine / Verbände aus Ihrem Projekt lernen?

Es wird erwartet, dass dieses Projekt eine gewisse Strahlkraft erlangen wird, so dass andere Kommunen/ Verbände diesem Beispiel folgen werden. Die abschließende Projektdokumentation kann anderen Vereinen und Verbänden zur Verfügung gestellt werden.

 

Was hat Ihnen bei der Umsetzung des Projektes geholfen?

Die Unterstützung des LSB Niedersachsen und des SSB Göttingen waren Haupttriebfedern dieses Projektes. Fördernd haben sich auch die Agentur für Arbeit und die BFGoe hinter das Projekt gestellt. Ein handlungsstarkes Team/ Initiativkreis und Visionen zum bürgerschaftlichen Engagement und Freiwilligenkultur waren ebenso hilfreich, wie die zuverlässige Finanzierung, die es erst ermöglicht, zielgerichtet zu arbeiten.

 

Was hat Sie bei der Umsetzung des Projektes behindert?

Lange Anlaufzeit des Fundraising-Vorgangs (geeignete, mögliche Finanzgeber recherchieren, Anträge schreiben etc.) waren im Vorfeld hemmend. Bei der Umsetzung sind es zum Teil die doch recht langen hierarchische Dienst- bzw. Entscheidungswege (Verbands-/ Vereinsstrukturen, Ausschüsse, Gremien).

 

Was würden Sie beim nächsten Projekt anders machen?

Ich würde nicht viel anders machen.

 

Beurteilung des Projektes

Allerorten sehr positive Beurteilungen.

 

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