Förderung des Ehrenamtes und des Bürgerschaftlichen Engagements

KreisSportBund Ammerland e.V.

Projektbeginn: 15.08.2015

Projektende: 14.08.2017

Kurzbeschreibung des Projektes

Eine aktive und systematische Förderung von Ehrenamtlichen ist zwingend notwendig. Nur so können die Ehrenamtliche für die Zukunft gerüstet werden um die wachsenden Qualitätsanforderungen zu erfüllen.
Durch das Projekt sollen in mehren Etappen die Strukturen der Sportvereine zukunftsfähig aufgestellt werden.
1. Etappenziel
    Bestands- und Bedarfsermittlung
    Durch fast 150 geführte persönliche Interviews unter Ehrenamtlichen wurde der Ist-Zustand
    ermittelt und gewünschte Veränderungen erfragt. Wichtig in den persönlichen Interviews waren
    nicht immer die Antworten auf die gestellten Fragen, sondern die Statements außerhalb der
    Fragestellung.
2. Etappenziel
    Definition der "Stärkung des Ehrenamtes und des Bürgerschaftlichen Engagements im Sport"
    als vorrangige Zukunftsaufgabe. Zuordnung der Thematik dem Vorstandsmitglied für Organi-
    sationsentwicklung. Ausbildung des Vorstandsmitgliedes für Organisationsentwicklung zur
    EngagementBERATERIN .
3. Etappenziel
    Sensibilisierung für die Thematik durch Workshop mit dem Hauptausschuss des KSB Ammerland, zu
    dem auch die Kreisfachverbände gehören.
4. Etappenziel
    Workshop mit den 15 größten Vereinen im KreisSportBund Ammerland. Anschließend Einzelberatung.
5. Etappenziel
    Reihe von Workshops (lokal) zur "Stärkung des Ehrenamtes und des Bürgerschaftlichen Engagements im Sport" mit externen
    Referenten unter der Federführung des LSB.

Beschreibung der Ausgangslage / Situation vor Projektstart

Dem KreisSportBund Ammerland ist seit längerem bewusst, dass eine der zentralen Aufgaben der Sportorganisation darin besteht qualifizierte Ehrenamtliche zu finden und zu binden.  Eine aktive und systematische Förderung von Ehrenamtlichen ist zwingend notwendig. Nur so können die Ehrenamtliche für die Zukunft gerüstet werden um die wachsenden Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Gleichzeitig muss und soll das Ehrenamt für die Tätigen eine wertvolle Erfahrung sein. Bestehende Strukturen müssen hinterfragt werden, damit die Sportorganisation auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein kann. Ein verändertes Selbstverständnis der ehrenamtlich engagierten Personen, der demographische Wandel, die Ganztagsschulen sind einige der Faktoren, die ein Umdenken und neue Lösungsansätze fordern.
Eine sinnvolle Ehrenamtsförderung ist kein Zufallsprodukt, sondern muss durch gezielte Bildungs- und Entwicklungsmaßnahmen systematisch geplant, umgesetzt und angepasst werden.

Was soll durch das Projekt erreicht werden?

Durch das Projekt soll eine systematische und aktive Förderung von Ehrenamtlichen in den ammerländer Sportvereinen initiiert werden.
Schwerpunkte:

1. Etappenziel
    Bestands- und Bedarfsermittlung
    Durch fast 150 geführte persönliche Interviews unter Ehrenamtlichen wurde der Ist-Zustand ermittelt und gewünschte Veränderungen erfragt. Wichtig in den persönlichen
    Interviews waren nicht immer die Antworten auf die gestellten Fragen, sondern die Statements außerhalb der Fragestellung.
2. Etappenziel
    Definition der "Stärkung des Ehrenamtes und des Bürgerschaftlichen Engagements im Sport" als vorrangige Zukunftsaufgabe. Zuordnung der Thematik dem
    Vorstandsmitglied für Organisationsentwicklung. Ausbildung des Vorstandsmitgliedes für Organisationsentwicklung zur EngagementBERATERIN .
3. Etappenziel
    Sensibilisierung für die Thematik durch Workshop mit dem Hauptausschuss des KSB Ammerland, zu dem auch die Kreisfachverbände gehören.
4. Etappenziel
    Workshop mit den 15 größten Vereinen im KreisSportBund Ammerland. Anschließend Einzelberatung.
5. Etappenziel
    Reihe von Workshops (lokal) zur "Stärkung des Ehrenamtes und des Bürgerschaftlichen Engagements im Sport" mit externen Referenten unter der Federführung des LSB.

Welche Maßnahmen wurden im Verlauf des Projektes umgesetzt?

Was hat sich im Verein / Verband durch das Projekt verändert?

Die Aufgabe der "Stärkung des Ehrenamtes und des Bürgerschaftlichen Engagements im Sport" als vorrangige Zukunftsaufgabe im Vorstand des KreisSportBund Ammerland definiert. Die stellvertr. Vorsitzende - Handlungsfeld Organisationsentwicklung - wurde zum EngagementBERATERIN durch den Landessportbund Niedersachsen ausgebildet.
Wichtigste Aufgaben für die zukünftige Arbeit sind das Ehrenamtsmanagement zu etablieren, die Rekrutierung und Gewinnung von Engagierten, sowie die Orientierung und Einarbeitung, Aus- und Weiterbildung und kontinuierliche Motivation dieser.
Die Vereine und Kreisfachverbände wurden eingebunden und beteiligen sich an der Realisierung dieser Aufgaben.

Was können andere Vereine / Verbände aus Ihrem Projekt lernen?

Eine aktive und systematische Förderung von Ehrenamtlichen ist zwingend notwendig. Nur so können die Ehrenamtliche für die Zukunft gerüstet werden um die wachsenden Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Ein verändertes Selbstverständnis der ehrenamtlich engagierten Personen, der demographische Wandel, die Ganztagsschulen sind einige der Faktoren, die ein Umdenken und neue Lösungsansätze fordern.
Für diese Aufgabe ist eine systematische zielgerichtete Vorgehensweise zwingend notwendig.
Dieses kann nur von qualifizierten Hauptamtlichen geleistet werden.

Was hat Ihnen bei der Umsetzung des Projektes geholfen?

Ein wesentlicher Faktor der zum Funktionieren des Projektes geholfen hat, war die Unterstützung des Landessportbundes und das Engagement der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder.

Was hat Sie bei der Umsetzung des Projektes behindert?

Der zweimalige Wechsel des Sportreferenten unserer Sportregion (Initiator Kai Gausmann / Nachfolgender Matthias Janßen - auch bereits wieder ausgeschieden) war sehr hinderlich.
Es fehlte dem FWDl'er die Anleitung für eine strukturierte Aufgabenbewältigung. Matthias Janßen
als Nachfolger musste sich erst in die Thematik einarbeiten, kaum war das geschehen ist auch
er wieder ausgeschieden. Geplante Workshops (August, September und Oktober 2017) konnten so nicht realisiert werden.

Was würden Sie beim nächsten Projekt anders machen?

Beim nächsten Projekt würden wir nicht - wie in diesem - auf die Tätigkeit von FWD'lern bauen,
sondern die Projektarbeit auf Haupt- und Ehrenamtliche aus der Sportorganisation verteilen.
Wir wollen den Einsatz der FWD'ler nicht abwerten, allerdings bedürfen diese einer zielgerichteten systematischen Anleitung durch (hauptamtliche) Verbandsmitarbeiter. Dieses konnte in unserem Fall wegen des zweimaligen Wechsels des zuständigen Sportreferenten nicht
gewährleistet werden.

Wie wird das Projekt im Verein / Verband weitergeführt?

Das Projekt wird im KreisSportBund Ammerland unter der Federführung des Vorstandsmitgliedes für Organisationsentwicklung und unter Einbeziehung des/der neuen Sportreferenten/tin für Organisationswicklung fortgesetzt.
Wichtigste Aufgaben für die zukünftige Arbeit sind das Ehrenamtsmanagement zu etablieren, die Rekrutierung und Gewinnung von Engagierten, sowie die Orientierung und Einarbeitung, Aus- und Weiterbildung und kontinuierliche Motivation dieser.

Beurteilung des Projektes

Das Projekt hat wichtige Prozesse angeschoben und wird den KreisSportBund Ammerland als eine vorrangige Aufgabe. Eine aktive und systematische Förderung von Ehrenamtlichen ist zwingend notwendig.

Das Projekt hat den Vorstand für diese Aufgabe sensibilisiert und zu einem Umdenken und
der Suche nach neuen Lösungsansetzen geführt.

Die Ehrenamtlichen müssen für die Zukunft gerüstet werden und um die wachsenden Qualitätsanforderungen zu erfüllen.

Der zweimalige Wechsel des Sportreferenten unserer Sportregion war sehr hinderlich.
Es fehlte dem FWDl'er die Anleitung für eine strukturierte Aufgabenbewältigung. Geplante Workshops (August, September und Oktober 2017) konnten so nicht realisiert werden.

Die/der neue Sportreferent/In für Organisationswicklung wird als vorrangige Aufgabe das
Projekt fortsetzen.

Facebook

Suche

Newsletter

Kontakt

NeinEinverstanden

Unsere Website verwendet Cookies um eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste zu ermöglichen. Zur Verbesserung unserer Dienste möchten wir gerne Ihre Nutzung der Website mit Hilfe von Google Analytics auswerten. Sind Sie damit einverstanden? Weitere Infos sowie die Möglichkeit, der Zustimmung zu widersprechen, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.