Freiwilligenagentur Stade

KreisSportBund Stade e. V.

Projektbeginn: 01.10.2015

Projektende: 30.09.2017

Kurzbeschreibung

Im LK Stade gibt es zur Zeit keine gezielte Förderung von freiwilligem Engagement. Mit diesem Projekt soll zunächst eine Ist-Analyse erfolgen um eine Übersicht über die Einsatzmöglichkeiten von Freiwilligen, vorwiegend im Sport, zu schaffen. Die dadurch entstehende Datenbank soll dazu dienen Freiwillige schnell und gezielt vermitteln zu können. Die Öffentlichkeitsarbeit soll vorwiegend über das Internet und die sozialen Netzwerke erfolgen um insbesondere junge Frauen und Männer in der Altersgruppe 17-40 für freiwillige Tätigkeiten zu gewinnen. Durch Informationsveranstaltungen und weitere Maßnahmen soll der Austausch zwischen den lokalen Freiwilligeneinrichtungen und lokalen Akteuren gefördert werden und ein Netzwerk aufgebaut werden.
Durch Beratungs- und Qualifizierungsangebote soll in den vorhandenen Sportvereinen und- verbänden eine Anerkennungskultur und ein neues Verständnis von modernem  freiwilligen Engagement geschaffen werden. Die Angebote stehen nach Absprache auch für Organisationen außerhalb des Sport offen. Sportvereine und -verbände sollen durch dieses Projekt in der Schaffung bzw. beim Fortbestand von FWD-Einsatzstellen unterstützt werden. Da der FWD jungen Menschen zahlreiche Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten schafft. Durch die enge Vernetzung mit dem ASC Göttingen sollen optimale Bedingungen für die FWD im Sport geschaffen werden.

 

Beschreibung der Ausgangslage / Situation vor Projektstart

- Im Landkreis Stade gibt es keine gezielte Förderung von freiwilligem Engagement

- keine Übersicht über Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige (Personalbedarf)

- keine Übersicht über Freiwillige und ihre Kompetenzen

- keine Beratungs- und Qualifizierungsangebote rund um das Thema Engagement

- kein Austausch zwischen Freiwilligeneinrichtungen

- keine gezielte Förderung des FWD im Sport

Konkrete Zielsetzung

- Aufbau einer Freiwilligenagentur
- Übersicht verschaffen über Möglichkeit zum freiwilligen Engagement 
- Erstellen einer Datenbank zu Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige in Sportvereine und –verbänden
- Ausbau der FWD im Sport
- Vernetzung und Zusammenarbeit mit lokalen Freiwilligeneinrichtungen
- Schaffung einer Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement und zeitlich begrenztem Engagement 
- Gezielte Ansprache von unterrepräsentiert Zielgruppen
- Förderung und Lobbyarbeit für freiwilliges Engagement

 

Welche Maßnahmen wurden im Verlauf des Projektes umgesetzt?

Folgende Dinge sind angefangen worden:

1. Erstellung eines Organisationsprofils

2. Mitgliedschaft BAGFA und LAGFA

3. Bedarfsanalyse (Mithilfe von Niels Udhes Master-Thesis)

4. Anfrage bei Freinet gestellt und Vertragsunterlagen vorbereitet

5. Überlegung zur langsfristigen Finanzierung

6. Entwurf eines Logos

7. Aufbau einer Webseite (www.freiwilligenagentur-stade.de)

Was hat sich im Verein / Verband durch das Projekt verändert?

Es ist ein anderes Verständnis von Freiwilliger Arbeit auf den Weg gebracht worden. Um es langfristig in den Köpfen der handelnden Personen zu verankern benötigt es noch etwas Zeit.

Was können andere Vereine / Verbände aus Ihrem Projekt lernen?

Das Verständnis von freiwilligem Engagement und der Unterschied zum "alten" Ehrenamt muss vorhanden sein. Ich denke, dass jede Organisation, die eine Freiwilligenagentur gründen möchte, zunächst den Prozess einer Engagementberatung unterziehen sollte, um für sich Klarheit über die eigene Organisation zu bekommen.

Was hat Ihnen bei der Umsetzung des Projektes geholfen?

Die Beratung und Begleitung durch den Landessportbund.

Was hat Sie bei der Umsetzung des Projektes behindert?

Durch die Kooperation mit dem ASC wurden die Mitarbeiterinnen sehr vereinnahmt, sodass zu wenig Zeit für konzeptionells Arbeiten übrig blieb.

Der Personalwechsel auf Grund der Stellenbeschaffenheit ar hinderlich. Zukünftig soll die Stelle auf eine halbe Stelle aufgestockt werden und der Fokus stärker auf Freiwilliigenmanagment gelegt werden.

Die Unsicherheit was richtig ist und wie dabei vorgegangen werden muss.

Was würden Sie beim nächsten Projekt anders machen?

Schneller konkret werden.

Im ersten Schritt einen Interview-Leitfaden erstellen und dann alle Vereine abtelefonieren um die Bedarfe zu ermitteln. Dabei direkt eine Datenbank über Freinet anlegen.

Dabei auf (Engagement-) Beratungsangebote hinweisen und schnellst möglich Beratungen vermitteln.

Wie wird das Projekt im Verein / Verband weitergeführt?

Ja, es soll einen neuen Anlauf geben.

Dabei wird es eine neue personelle Besetzung geben.

Beurteilung des Projektes

Grundsätzlich der richtige Weg um die Sportorganisation für die Zukunft fit zu machen. Die Umsetzung muss besser werden.

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