Nachhaltiges Freiwilligen- und Ehrenamtsmanagement bei den Handicap Kickers

Handicap Kickers Hannover e. V.

Projektbeginn: 01.07.2017                                                                                        Projektende: 30.06.2019

Kurzbeschreibung des Projektes

Der Verein sieht sich vier Jahre nach seiner Gründung mit einer problematischen Mitarbeiter-Entwicklung konfrontiert. Während die Zahl der Aktiven stetig wächst, verringert sich die Anzahl der Engagierten bei steigendendem Aufwand.

Während der Engagementberatung arbeitet der Vorstand an den Themen Strategie, Struktur und Kultur. Es wurde bereits ein Veränderungsprozess angestoßen, der über den Vorstand und die Installation eines Freiwilligenmanagers hinaus, der Unterstützung eines Freiwilligenkoordinators bedarf, der die operativen Aufgaben übernimmt, um die Entwicklung hin zu einem engagementfreundlichen Verein zu realisieren.

Zudem verfügt der mit vier Standorten in der Region Hannover sowie in Hildesheim vertretene Monoverein über keinerlei Strukturen, die ein dezentrales Standortmanagement möglich machen. In der Folge, wird ein Großteil der operativen Verantwortung bislang ausschließlich vom Vorstand getragen und hemmt das Engagement weiterer Freiwilliger.

Die Nachhaltigkeit der Gewinnung und Bindung von Engagierten steht - vor dem Hintergrund dieser Brennpunkte - im Fokus des Projekts, um das regionsweit alternativlose Angebot des Vereins langfristig zu sichern und zu konsolidieren.

Konkrete Zielsetzung

Hauptziel:
Bestehende Strukturen optimieren/um neue erweitern, um Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement zu verbessern.

Nebenziele:
- Solidarverein-Mentalität in der breiten Mitgliederschaft verankern und damit zur Mitarbeit animieren (Positionierung unabhängig von bislang tragenden Personalien)
- Umverteilung operativer Verantwortung durch passgenaue Engagementmöglichkeiten
- interne Qualifizierung

Beschreibung des innovativen Charakters

- Sicherstellung des im Großraum Hannover einzigen inklusiven Fußballangebots für Kinder und Jugendliche
- passgenaue Engagementmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Behinderung
- Gewinnung neuer Multiplikatoren, die unsere offene und wertschätzende Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung nach außen tragen und dazu Mut machen, ihnen nach zu eifern und sich an das Thema Inklusion im und durch Sport heran zu trauen

Vorgesehene Maßnahmen

Einstellung eines Freiwilligenkoordinators, um die Rahmenbedingungen für Freiwillige attraktiver zu gestalten
Einzelmaßnahmen:
- Engagementbereiche ermitteln/Aufgabenprofile erstellen
- Erarbeitung passgenauer Engagementmöglichkeiten für Menschen mit und ohne Handicap
- Identifizierung/Erstkontakt zu potenziellen Engagierten
- Konzept zur individuellen Wertschätzung
- Etablierung einer jährlichen Helfer-Party
- Konzept für interne Qualifizierung

Einstellung eines FSJlers  (geteilt mit Mittendrin Hannover e. V.), um Jugendliche aus dem Verein an eine Trainertätigkeit heran zu führen
Einzelmaßnahmen:
- entwickeln/begleiten eines Mentorenprogramms in Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenmanager
- erstellen eines Handbuches für jugendliche Assistenztrainer in leichter Sprache

Erfolgskriterien

- der Verein kennt seine quantitativen und qualitativen Bedarfe an Freiwilligen
- es gibt Aufgabenprofile, die den potenziellen Freiwilligen über Anforderungen/Tätigkeiten informieren
- der Verein kommuniziert transparent, welche vielfältigen Engagementmöglichkeiten bestehen
- jeder Standort verfügt über einen Standortmanager
- 3 Jugendliche nehmen jährlich am Mentorenprogramm teil
- es existiert ein erprobtes Konzept für interne Qualifizierungsmaßnahmen/Einarbeitungskonzept für Neutrainer

Beteiligte Organisationen

Mittendrin Hannover e. V.
SC Hemmingen-Westerfeld v. 1914 e. V.
1. FC Burgdorf v. 1959 e. V.
FC Bennigsen v. 1919 e. V.
MTV v. 1848 Hildesheim e. V.
Stiftung Universität Hildesheim

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