Soziale Talente 2015 - Jugendliche für ihr Ehrenamt auszeichnen

Sportjugend Grafschaft Bentheim

Projektbeginn: 01.05.2015

Projektende: 31.07.2015

Kurzbeschreibung des Projektes

An einen funktionierenden Sportverein ist ohne das Ehrenamt nicht zu denken. Das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger ist die Basis für einen funktionierenden und langanhaltenden Verein, der es schafft, seine Mitglieder zufrieden zu stellen. Bereiche wie Vorstandsmitglieder, Trainer oder Jugendleiter werden zumeist komplett ehrenamtlich abgedeckt, wobei das durchschnittliche Alter der ehrenamtlichen Funktionsträger bei etwa 50 Jahren liegt. Das Augenmerk wird bei den Jugendlichen im Verein folglich größtenteils auf deren besonders hervorragenden Leistungen und errungenen Siegen gelegt. Hierfür gibt es meist jährlich Auszeichnungen, um diese Leistungsträger in besonderer Art und Weise zu ehren. Allerdings darf man neben den sportlichen und leistungsorientierten Jugendlichen im Verein nicht diejenigen vergessen, ohne die der Verein womöglich eingeschränkt sein würde. Und das sind die Jugendlichen, die sich ebenfalls im Ehrenamt engagieren. Für uns als Sportjugend ist es wichtig, auch diese Jugendlichen für ihren Einsatz und ihr Engagement auszuzeichnen, denn sie sind die Zukunft der Vereine. Viel zu häufig wird von Vereinsmitgliedern und Bürgern das Ehrenamt als selbstverständlich angesehen. Jedoch steckt dahinter ein enormer Zeitaufwand, sodass eigene feste Hobbys meist hinten anstehen müssen. Dieses Engagement wollten wir entsprechend würdigen. Die Jugendlichen identifizieren sich mit dem Sport, unterstützen soweit sie können und übernehmen so Verantwortung für das Gemeinwohl. Die sozialen Kontakte zu den Vereinsmitgliedern und -funktionären sind meist der Grund und die Motivation weiterhin am Ehrenamt beteiligt zu sein. Doch wir finden es wichtig, die Motivation auch durch Anerkennung und Auszeichnung aufrechtzuerhalten und bestenfalls zu verstärken. Es ist in unserem Sinne ihren Einsatz in den Vereinen und in der Bevölkerung bekannter zu machen und so den Jugendlichen und dem Ehrenamt deutlich Respekt zu verschaffen. Die Jugendlichen sichern die Zukunft der Vereine. Eine Ehrung wäre eine Bestätigung für ihre freiwillige Arbeit und vor allem ein Anreiz weiterhin engagiert im Einsatz zu bleiben. Daher wollen wir mit dem Projekt „Soziale Talente“ das freiwillige Engagement von Jugendlichen würdigen und dieses gleichzeitig öffentlich darstellen.

 

Beschreibung der Ausgangslage / Situation vor Projektstart

Die Sportjugend hat bereits im Jahr 2014 den Wettbewerb "Soziale Talente" erstmals durchgeführt. Die Resonanz war hervorragend, so dass wir uns auch in diesem Jahr dazu entschieden haben, erneut die "Sozialen Talente" der Grafschaft Bentheim zu küren.

 

Was soll durch das Projekt erreicht werden?

Wir wollen mit dem Projekt mehr Aufmerksamkeit für das jugendliche Engagement generieren. Die öffentliche Wahrnehmung diesbezüglich ist oft negativ (gemäß der Aussage, "die Jugend von heute ist nichts mehr wert"), obwohl viele positive Beispiele das Gegenteil bewegen. Die Sportjugend Grafschaft Bentheim möchte diese tollen Beispiele in den Fokus rücken und gleichzeitig ihre Wertschätzung gegenüber der Arbeit von Jugendlichen in den Sportvereinen ausdrücken. Der Wettbewerb soll somit eine Art "Motivationsschub" für die Jugendlichen sein und gleichzeitig den Erfahrungsaustausch unter den Engagierten anregen.

 

​Welche Maßnahmen wurden im Verlauf des Projektes umgesetzt?

- Materialien wurden erstellt und verschickt
- Interviews mit allen vorgeschlagenen Jugendlichen wurden geführt
- Berichte wurden geschrieben und veröffentlicht
- Abstimmungsplattform wurde eingerichtet und beworben
- Jurysitzung wurde vorbereitet und durchgeführt
- Fahrt in den Moviepark wurde vorbereitet und durchgeführt
- Urkunden wurden erstellt, Preise gekauft und entsprechend überreicht
- Pressetexte wurden erstellt und weitergegeben

 

Was hat sich im Verein / Verband durch das Projekt verändert?

- Positiver Imagegewinn für die Sportjugend und für das jugendliche Ehrenamt
- Große Reichweiten in den Sozialen Netzwerken für die Aktion
- Austauschplattform mit engagierten Jugendlichen konnte geschaffen werden

 

Was hat Ihnen bei der Umsetzung des Projektes geholfen?

Die finanzielle Unterstützung seitens des LSB Niedersachsen. Ansonsten hätten wir die Aktion so nicht durchführen können.

 

Was hat Sie bei der Umsetzung des Projektes behindert?

Die Rücklaufquote ist oft abhängig von der Weiterleitung der Informationen innerhalb der Vereine. Von daher würden wir demnächst weitere Vorberichte in der Presse bringen, damit auch anderweitige Vereinsvertreter auf den Wettbewerb aufmerksam werden.

 

Was würden Sie beim nächsten Projekt anders machen?

Ein aus unserer Sicht tolles Projekt, welches wir gerne in den nächsten Jahren etablieren würden. Die Schwerpunktsetzung (Jury, Online-Abstimmung) würden wir in den nächsten Jahren voraussichtlich zu Gunsten der Jurysitzung verschieben, damit auch Jugendliche aus kleineren Vereinen eine faire Chance haben. Gleichzeitig ist jedoch die kommunikative Ausstrahlung durch die Online-Abstimmung nicht zu unterschätzen und ebenfalls ein Projektziel. Eventuell würden die Preisgelder zukünftig etwas erhöhen, diese aber nicht mehr den Jugendlichen sondern den Vereinen für ihre Jugendarbeit zukommen lassen. Dieser Punkt wird aber auch bei uns noch intern diskutiert.

 

Wie wird das Projekt im Verein / Verband weitergeführt?

Wir würden das Projekt gerne in den nächsten Jahren weiterführen. Allerdings können wir das nur mit finanzieller Unterstützung. Wir hoffen daher, auch zukünftig durch den LSB gefördert zu werden.

 

Beurteilung des Projektes

Wir sind mit dem Projekt sehr zufrieden. Die gewünschten Ziele konnten größtenteils erreicht werden. Lediglich bei der Abstimmungsplattform würden wir eventuell wieder zur Systematik aus dem Jahr 2014 zurückgehen, auch wenn diese dann nicht ganz so sicher ist. Den Wechsel haben wir aufgrund einer Kritik im letzten Jahr vorgenommen. Die Umstellung hat jedoch dafür gesorgt, dass viele aufgrund von technischen Problemen keine Abstimmung vornehmen konnten. Das möchten wir im nächsten Jahr auf jeden Fall vermeiden.

 

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