„Hr. Kocer von allen Apo genannt hat 08/2008 den Verein gegründet, welcher inzwischen über 400 Mitglieder zählt. Er ist der Vorsitzende und der Trainer der Boxabteilung und kümmert sich sechs Tage die Woche um alle Belange des Vereins.

Für alle Mitglieder hat Apo ein offenes Ohr. Insbesondere bei den Kindern ist er sehr beliebt. Betritt der Vereinsheld die Halle, kommen alle angelaufen und rufen Apo, Apo, Apo.

 

Der Verein ist eine echte Anlaufstelle für die Kinder, Mitglieder und Eltern geworden. Seine gesamte Freizeit opfert Apo dem Verein und seinen Mitgliedern. Inzwischen ist er sogar schon in Gesprächen mit der Stadt für eine größere Halle, um dem Andrang gerecht zu werden. Er möchte, dass der Verein wie ein Jugendtreff fungiert, wo auch Nichtmitglieder sich täglich im Aufenthaltsraum die Zeit vertreiben, kickern, oder Tischtennis spielen. Hierfür kooperiert Apo Kocer mit Schulen, der Stadt und dem Jugendamt. Beispielweise können jugendliche Straffällige im Verein ihre Sozialstunden ableisten, wobei versucht wird, diese durch den Sport wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

 

Das Jahr 2015 stand im Zeichen der Flüchtlinge, so wurden mehrere Kleidersammlungen für Flüchtlinge organisiert. Auf Bitten der Stadt hin wurde von unserem Verein sogar eine Patenschaft für Flüchtlinge übernommen. Der Verein bietet diesen eine ein-jährige kostenfreie Mitgliedschaft mit Übernahme der Trainingsutensilien. Sowas gibt es bei kaum einem anderen Verein. Inzwischen haben so über 70 Flüchtlinge eine Anlaufstelle gefunden.

 

Zusätzlich zu den Sportkursen kümmert Hr. Kocer sich auch noch um den Papierkram der Flüchtlinge und hilft ihnen in Kooperation mit dem Jobcenter bei der Arbeitsplatzsuche. Trotz großer Hindernisse durch fehlende Sprachkenntnisse findet er häufig Lösungen.

 

Obwohl mittlerweile einige Mitglieder den Verein wegen der hohen Auslastung durch die Flüchtlinge verlassen haben, hört er nicht auf sich zu engagieren.
Er sagt: „Unsere Nationalität ist Mensch und wir als gemeinnütziger Verein haben die Pflicht zu helfen.“

 

Glauben sie mir ihn gibt es kein zweites Mal. Würde es mehr Menschen wie Ihn geben, wäre unsere Welt viel schöner. Ich hoffe er wird für sein Engagement geehrt.“

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