Nicole Herding

Warum ist dein Vereinsheld ein Vorbild?

Sie lebt und liebt den Volleyball und hat ihre damalige Mannschaft (Verbandsliga) verlassen und ist zu mir gezogen. 2014 kam unsere Tochter zur Welt und 3 Monate später hat meine Frau im März 2015 den Trainerposten hier im Verein übernommen. Sie rettete die damalige erste Damen vor dem Abstieg und 2 Monate später übernahm sie von der damaligen Gründerin den Posten der Abteilungsleitung.
Zu diesem Zeitpunkt gab es 42 Mitglieder, von denen 9 in einer Damenmammschaft spielten und 6 in einer Hobby Gruppe. Die Hobbytruppe wurde von einem Spielertrainer betreut, sie selbst hatte ja bereits die Damenmannschaft übernommen. Die restlichen Mitglieder waren passive und hatten den Verein bereits verlassen.

Sie startete verschieden Aktionen: Probetraining, Schnuppertage; sie besichte die Ortsansässigen Schulen und auch die der Nachbarorte. Sie stritt mit der Gemeinde um neue Hallenzeiten und entwarf Plakate. Nun gab es auch eine Jugendabteilung in Lindern.
2019 kommt die Abteilung durch ihre Arbeit auf 11 Mannschaften, 13 Trainer, und 121 AKTIVE Spieler. Passive sind aktuell 46.

Sie organisiert eine 2 tägige Jugendfahrt, ein großes Volleyballturnier (2019 mit insgesamt 28 teilnehmenden Mannschaften) ein Jugendturnier, ein internes Halloweenturnier und managt u.a. Fahrten zu Spielen der deutschen Nationalmannschaft Volleyball.

Sie ist, trotz Geburt unserer 2. Tochter
fast täglich in der Halle und bekommt Familie, Haushalt, Arbeit und Volleyball (sie spielt auch selbst wieder im Nachbarverein in der Verbandsliga) unter einen Hut.
Sie hat nicht nur 12 Trainer motivieren können, sie sorgt auch dafür das diese auf Fortbildungen, bzw Ausbildungen gehen und hat zusätzlich 4 Personen zur Unterstützung der Abteilungsarbeit engagieren können. ALLE arbeiten ehrenamtlich!
Sie ist ein Vereinsheld, da es ohne sie, die Abteilung gar nicht mehr geben würde, sie es geschafft hat, alle über den Tellerrand schauen zu lassen, und erfolgreich mit ihrer 3. Damen bis zur Quali der Nordwestdeutschen Meisterschaft gekommen ist.
Und obwohl sie längst nicht nur Befürworter hat, viel Gegenwind bekommt, macht sie für die Kinder weiter.

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